Lernen auf dem Bauernhof

Zertifikatskurs Bauernhofpädagogik mit Vergabe der Zertifizierungsurkunden erfolgreich abgeschlossen.

Sieben rheinland-pfälzische Bauernhofpädagoginnen und Bauernhofpädagogen haben auf Gut Hohenberg in der Südpfalz ihr Zertifikat entgegengenommen.  Ilse Wambsganß, Präsidentin der pfälzischen LandFrauen, überreichte die Urkunden.

Seit September 2014 hatten sich die Kursteilnehmenden mit den Möglichkeiten des Lernortes Bauernhof auseinandergesetzt, um auf ihren Höfen handlungsorientierte Projekttage und –wochen anzubieten. Zum Abschluss der Fortbildung pflanzten sie auf Gut Hohenberg einen Apfelbaum und stellten ein Insektenhotel auf. Beide Aktionen kamen auch in den vielfältigen Projekten vor, die die Teilnehmenden im Rahmen der Fortbildung auf ihren Höfen erarbeitet haben.

Die Fortbildung ist Teil des Projekts der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, das mit EU-, Landes- und Kammermitteln gefördert wird. Umgesetzt wird diese Fortbildung von der Evangelischen Landjugendakademie zusammen mit der Stiftung Ökologie & Landbau. Sie besteht aus einer Kursreihe mit vier dreitägigen Modulen und einem Exkursionstag.

Am Ende der Fortbildung präsentierten die Teilnehmenden die durchgeführte Praxisprojekte vom „Schweineprojekt oink,oink“ über den Bau eines Insektenhotels bis zur Pflege von Obstbäumen und der Aussaat von Ringelblumen. Dabei wurden alle Altersgruppen von Kindergarten bis junge Erwachsene angesprochen. Sie erlebten die vielfältigen Möglichkeiten des ländlichen Raums und der Landwirtschaft und konnten selbst mit Hand anlegen. Alle Projekte führten zu begeisterten Teilnehmenden und Lehrkräften. Gleichzeitig war die ausreichende Finanzierung der Angebote ein wichtiger Kursinhalt.

Betriebe, die Interesse haben, selbst zum Lernort Bauernhof zu werden, wenden sich an Maria Goetzke,  Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Tel: 0631 - 84 099 421, e-mail: Maria.Goetzke@lwk-rlp.de

EULLE-Maßnahme Lernort Bauernhof Rheinland-Pfalz

Die Maßnahme wird im Rahmen des rheinland-pfälzischen "Entwicklungsprogramms Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) vom Land, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) finanziert.